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Update-Seminar

EnEV 2009 für Immobilienfachleute

 

 

Zum Thema

 

Mit der Neufassung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009), die seit dem 1. Oktober 2009 gilt, haben sich die energetischen Anforderungen an Bestandsgebäude weiter verschärft. Daher sind zunächst die tatsächlichen Anforderungen darzustellen.

Aber was ist im Gebäudebestand technisch und wirtschaftlich überhaupt umsetzbar? Ziel der Veranstaltung ist es anhand praktischer Beispiele Möglichkeiten zur energetischen Verbesserung mit dem Schwerpunkt Wärmedämmung vorzustellen.

Dabei werden Wege für eine funktionierende Wärmedämmung nach den heutigen Erfordernissen aufgezeigt, aber auch deren Grenzen formuliert. So sind Gebäude u. a. von biotischen Schäden, d. h. vom Befall durch Pilze oder Insekten bedroht, wenn Wärmedämmungen fehlerhaft konstruiert werden. Oft gehen die Schäden auch auf falsches Nutzerverhalten zurück. So wird im Rahmen von wohlgemeinten Energieeinsparmaßnahmen mitunter wertvolle Bausubstanz beschädigt. Manches Mal kann dann ein „Weniger“ auch „Mehr“ für das Gebäude bzw. den Gebäudenutzer bedeuten.

Andererseits können Wärmedämmungen selbst Ziel der Zerstörung durch Schädlinge sein und müssen entsprechend konstruiert und geschützt werden. In dem Seminar werden diese Zusammenhänge dargestellt, die möglichen Schäden beschrieben und praktische Hinweise zu ihrer Vermeidung und Bekämpfung gegeben.

 

 

Zielgruppe

 

Sachverständige für Immobilienbewertung, Immobilien-Makler, Sachverständige für Schäden an Gebäuden, Sachverständige für Energieeffizienz von Gebäuden, Hausverwalter, Immobilienfachwirte, Mitarbeiter von Bau- und Denkmalschutzämtern, Hauseigentümer, Architekten, Baufachleute (Zimmerer, Maurer, Heizungsbau)

 


Inhalt

 

1. Erläuterung energetischer Begriffe

 

2. Energieeinsparverordnung

2.1 Anforderungen der EnEV 2009
2.2 Energieausweis
2.3 Anwendung bei Bestandsgebäuden

 

3. Wärmetechnische Verbesserungen

3.1 Außenwände (Außendämmung – Hohlraumverfüllung – Innendämmung)
3.2 Fenster
3.3 Dach, Geschossdecke, Bodenplatte

 

4. Energiekonzept

4.1 Kosten
4.2 Wirtschaftlichkeit

 

5. Biotische Schäden

5.1 Einführung, Erläuterung von ökologischen Zusammenhängen
5.2 Biotische Gebäudeschäden in Folge energetischer Verbesserung von Gebäuden bei fehlerhafte Ausführung und falschem Nutzerverhalten
5.3 Schäden an Wärmedämmungen durch Organismen (Algen, Bakterien, Pilze, Schädlinge)
5.4 Beseitigung biotischer Schäden: Kosten, Wirtschaftlichkeit, Risiken



Termin

 

auf Anfrage

 

 

Dozenten

 

Dipl.-Ing. Frank Eßmann ist staatlich anerkannter Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz (IKBauNRW) sowie Vor-Ort-Energieberater (BAFA). Er ist Inhaber des tha – Ingenieurbüro Eßmann in Mölln und Autor ver-
schiedener Beträge und Fachbücher zur Anwendung der EnEV. Seine besonderen Erfahrungsschwerpunkte liegen in der Energieberatung und Erstellung von Energiekonzepten bei Bestandsobjekten.

 

Dipl.-Biologe Lutz Kriegerowski ist staatlich geprüfter Schädlingsbekämpfer, Fachmann für Holz- und Bautenschutz, sowie Sachverständiger für Schimmelpilzerkennung, -bewertung und -sanierung (TÜV). Er ist Inhaber der Firma bioCon – Schädlingsbekämpfung, Holzschutz und Schimmelpilzbekämpfung und hat seit 1981 berufliche Erfahrung in diesen Fachgebieten. Seine Haupttätigkeit ist die Erstellung von Gutachten zu biotischen Gebäudeschäden. Er hat verschiedene Fachartikel publiziert, führt Seminare durch und hält regelmäßig Vorträge zum Thema. Außerdem ist er Mitglied in der WTA (Wissenschaftlich – Technische Arbeitgemeinschaft zur Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e. V.).



Abschluss


EIPOS-Teilnahmebescheinigung


 

Teilnahmegebühr


230 € für EIPOS-Absolventen
265 € für Externe
einschließlich Studienmaterial und Pausenversorgung.

 


Veranstaltungsort

 

EIPOS e. V.
Blasewitzer Straße 80
01307 Dresden

 

Ihr Ansprechpartner ist Dipl.-Bw. (BA) Katrin Neubert.

 

 

 


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