Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH

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Förderung beruflicher Weiterbildung


Sie haben vor, sich oder die Mitarbeiter Ihres Unternehmens weiter zu qualifizieren, fortzubilden und zu entwickeln?

Dann haben Sie gute Chancen auf einen Zuschuss zu den Weiterbildungskosten.
Zuschüsse für berufliche Weiterbildung vergeben der Bund, die Länder und die Europäische Union. Zu den Zielgruppen zählen Aufsteiger und Ältere, Arbeitslose und BerufsrückkehrerInnen. Gefördert werden berufliche Weiterbildungen, die über arbeitsplatzbezogene Anpassungsmaßnahmen hinausgehen. Mit dem Weiterbildungsscheck fördern viele Bundesländer Ihre Weiterbildung mit bis zu 50 %. Die Qualifizierungen müssen anerkannte Anbieter durchführen. EIPOS ist ein anerkannter Anbieter.

Leitfaden Weiterbildungsfinanzierung – Fördermittel von Bund und Ländern

Wer sich heute für seinen Job weiterbildet, hat gute Chancen auf einen Zuschuss. So fördert der Bund beispielsweise über die Bildungsprämie oder das Meister-Bafög das Lernengagement seiner Bürger. Auch viele Länder unterstützen die Fortbildung von Berufstätigen, meist gibt es bis zu 500 Euro pro Kurs. Der Leitfaden zeigt, wer welche Förderung bekommen kann und was er dafür tun muss. Zum Förderassistenen hier ...

Wichtig in allen Fällen: Erst beraten lassen und dann anmelden! Rückwirkend gibt es keine Förderung.


A – Bundesweite Förderung

A1 – Bildungsprämie des Bundes

Gefördert werden Erwerbstätige (durchschnittlich 15 Stunden pro Woche erwerbstätig oder in Eltern- oder Pflegezeit; zu versteuerndes Jahreseinkommen max. 20.000 €). Die Förderung umfasst zwei Elemente: Prämiengutschein und Spargutschein.

Mit dem Prämiengutschein können Sie Ihre Weiterbildung bis zu 500 EUR fördern lassen und mit dem Spargutschein haben Sie die Möglichkeit, die Arbeitnehmersparzulage für Ihre Weiterbildung zu nutzen.

A1.1 – Prämiengutschein

Mit dem Gutschein übernimmt der Bund 50 % der Weiterbildungsgebühr, bis maximal 500 €. Pro Kalenderjahr können Erwerbstätige einen Prämiengutschein erhalten. Einen Prämiengutschein können Sie bekommen, wenn Sie mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig oder in Eltern-/Pflegezeit sind. Außerdem darf Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 € (als gemeinsam Veranlagte 40.000 €) nicht übersteigen.

A1.2 – Spargutschein

Wer vermögenswirksame Leistungen anspart, kann aus den Sparverträgen Geld für Weiterbildungen entnehmen, ohne das Anrecht auf die volle Arbeitnehmersparzulage zu verlieren. Gefördert wird die Teilnahme an Weiterbildungen. Je nach Ansparguthaben können das auch Kurse mit höheren Gebühren sein. Der Spargutschein kann unabhängig vom Jahreseinkommen in Anspruch genommen werden.

Ansprechpartner: Lassen Sie sich über Ihre Möglichkeiten in einer von über 600 Beratungsstellen in Deutschland beraten. Ihre nächste Beratungsstelle finden Sie unter www.bildungspraemie.info.

A2 – Weiterbildung für Arbeitslose und Arbeitssuchende

Gefördert werden können ArbeitnehmerInnen, bei denen die Weiterbildung dringend notwendig ist, damit deren Arbeitslosigkeit beendet wird, drohende Arbeitslosigkeit abgewendet werden kann oder um den fehlenden Berufsabschluss nachzuholen (individuelle Entscheidung der Arbeitsagentur).

A2.1 – Bildungsgutschein

Der Gutschein ist die schriftliche Zusage dafür, dass die Bundesagentur die Kosten für die Weiterbildung übernimmt. Die Arbeitsagentur übernimmt alle Kosten, die unmittelbar durch die Weiterbildung entstehen. Dazu zählen Lehrgangs- und Fahrtkosten, Kosten für Unterbringung, Verpflegung und für die Betreuung von Kindern. Insbesondere kommen berufliche Weiterbildungen von meist mehreren Monaten Dauer in Betracht.

Ansprechpartner: Die Arbeitsagentur am Wohnort des Antragsstellers prüft in einem Beratungsgespräch, ob der Gutschein in Frage kommt.

A3 – Aufstiegsstipendium

Das Aufstiegsstipendium unterstützt Privatpersonen, die ihre Berufsausbildung besonders erfolgreich abgeschlossen haben und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nachweisen können. Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) führt im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten durch und ermöglicht so die Durchführung eines ersten akademischen Hochschulstudiums.

Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang können jährlich 2.400 € für die Maßnahmekosten des Studiengangs erhalten. Studierende in Vollzeit bekommen monatlich 815 €; zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Betreuungspauschale für Kinder unter zehn Jahren.

Ansprechpartner: Programmziele, Leistungen und auch die Online-Bewerbung für ein Aufstiegsstipendium finden Sie im Internetauftritt der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung.


B – Regionale Förderprogramme der Länder

B1 – Sachsen

    In Sachsen gibt es unter anderem den Weiterbildungsscheck individuell – für Privatpersonen – und den betrieblichen Weiterbildungsscheck – für Mitarbeiter Ihres Unternehmens. Als förderfähig gelten dabei die Weiterbildungskosten und Prüfungsgebühren.

    B1.1 – Weiterbildungscheck individuell

    Gefördert werden mit dem „Weiterbildungsscheck individuell“ Beschäftigte, Auszubildende und Berufsfachschüler ab dem vollendeten 18. Lebensjahr, geringfügig Beschäftigte und Berufsrückkehrende mit Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen. Beschäftigte werden dabei mit bis zu 70 % bezuschusst bei 1.000 € Mindestbetrag der förderfähigen Kosten. Hingegen erhalten Auszubildende, geringfügig Beschäftigte und Berufsrückkehrende bei einem Mindestbetrag von 300 € der förderfähigen Kosten bis zu 80 % Zuschuss.

      B1.2 – Weiterbildungscheck betrieblich

        ArbeitgeberInnen und Selbstständige von KMUs mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat Sachsen werden gefördert. Der Zuschuss für Ihre Mitarbeiter beträgt 50 % der förderfähigen Kosten bei einem Mindestbetrag von 700 €. Wenn Sie Ihre Auszubildenden zu einer Weiterbildung schicken wollen, können hier die Weiterbildungskosten bei einem Mindestbetrag von 430 € mit 50 % bezuschusst werden.

        Ansprechpartner: Nutzen Sie die ausführliche Beratung zu diesen Fördermöglichkeiten und dem Antragsverfahren bei der Sächsichen Aufbaubank (Kontakt: 0351/49100).


        B2 – Brandenburg

        Für Beschäftigte mit Erstwohnsitz in Brandenburg steht der Bildungsscheck als Fördermöglichkeit zur Verfügung. Es können bis zu 50% der Weiterbildungskosten bezuschusst werden, höchstens jedoch 3000€ pro Antrag. Dabei müssen die Weiterbildungskosten mindestens 1000€ betragen. Details hier ...

        B3 – Sachsen-Anhalt

        Weiterbildung Direkt – Antragstellung durch den/die ArbeitnehmerInnen.

        • bis 90 % bei monatl. Bruttogehalt unter 1.500 €
        • bis 80 % für Personen aus einer der folgenden Gruppen: monatl. Bruttogehalt unter 2.500 €, Personen ab 45 Jahren, befristet oder geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte unter 30 Stunden, Leiharbeiterinnen und -arbeiter, Berufsrückkehrende, Alleinerziehende oder Arbeitslose ohne Leistungsbezug, Menschen mit anerkanntem Grad einer Behinderung
        • bis 60 % für alle anderen Berechtigten bis zu einem Bruttogehalt von 4.575 €.
        • Details hier ...


        B4 – Thüringen

        Ein Weiterbildungsscheck kann von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mit einem in Thüringen ansässigen Unternehmen in Anspruch genommen werden. Pro Kalenderjahr können bis zu 1000 € bezuschusst werden. Details hier ...


        B5 – Weitere Bundesländer


        C – Datenbanken

        C1 – Förderassistent des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit

        Einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union gibt die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. Eine individuelle Förderberatung wird angeboten.

        C2 – Stipendienlotse

        Mit dem interaktiven Online-Portal Stipendienlotse schafft das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine übersichtliche und transparente Informationsbasis zu verschiedenen öffentlichen und privaten Stipendienprogrammen.


        Haben Sie Fragen zu den Fördermöglichkeiten eines unserer Weiterbildungsangebote? Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern: +49 351 404 70-4210

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