Biotische Schäden an Kirchbauwerken

Tagesseminar

Webcode: UDS202

Ziel

Geschädigte Konstruktionshölzer an sakralen Bauwerken stellen oftmals ein Problem dar.

Einerseits ist deren Ersatz bzw. Sanierung aufgrund des Denkmalwertes nicht oder nur eingeschränkt nach den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik (DIN 68800, T. 4) möglich. Andererseits sind diese nicht selten gegenüber dem profanen Wohnungsbau höheren Belastungen ausgesetzt.

Um behutsam und effektiv Sanierungen durchführen zu können, müssen Randbedingungen, die zur Schädigung führten genau ermittelt werden. Neben der Biologie holzzerstörender Organismen gehören auch bauphysikalische Vorgänge über die Standzeit der Bauwerke dazu. Weiterhin müssen im Rahmen einer Gebäudeanamnese frühere Nutzungen, Umbauten, Havarien und Schäden berücksichtigt werden.
Unter Beachtung all dieser Maßnahmen können dann für das Objekt optimale Sanierungen geplant und ausgeführt werden.

Zielgruppe
  • Architekten,
  • Bauingenieure,
  • Sachverständige für Holzschutz, Schäden an Gebäuden, Bautenschutz und Bausanierung, Holz- und Bautenschutz,
  • Mitarbeiter in Bauplanungsbüros, ausführende Unternehmen und
  • andere Interessierte
Aus dem Inhalt
  • Biologie und Lebensweise der häufig anzutreffenden Organismen (Pilze und Insekten)
  • Ursachen der Schädigungen
  • Formveränderungen an Holzbauteile
  • Spezielle Herausforderungen aus statisch-konstruktiver Sicht
  • Organismenbekämpfung unter Beachtung des Denkmalschutzes
  • Spezielle Holzschutzmaßnahmen außerhalb bzw. unter Beachtung der Norm
  • Prävention einer erneuten Schädigung
Dozent

Dipl.-Ing. Ekkehard Flohr
Sachverständiger für Holzschutz

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung