Klassische Irrtümer bei der Brandschutzplanung

Seminar

Webcode: UDS318

Ziel

Die heutigen Landesbauordnungen haben eine lange Entwicklungsgeschichte und beruhen auf umfangreichem weitergegebenem Brandschutz-Wissen. Brandschutzplaner und -prüfer müssen diese historisch gewachsenen und in der Bauordnung konkret formulierten Brandschutzanforderungen hinsichtlich des zu erreichenden Schutzzieles präzise verstehen. Viel zu häufig werden in der Praxis die spezifischen Formulierungen der Bauordnung missverstanden oder falsch ausgelegt. Diesen klassischen Irrtümern widmet sich das Seminar.

An Praxisbeispielen werden häufige Fehlinterpretationen vorgestellt und aufgeklärt. Schwerpunktmäßig werden folgende Sachverhalte betrachtet:

  • Verfahrenssteuernde Bestimmungen und Schutzziele
  • Materielle Brandschutzanforderung der §§ 26 – 42 MBO
  • Wesentliche und nicht wesentliche Abweichungen
  • Erfordernis von und richtiger Umgang mit Abweichungen und Erleichterungen
Aus dem Inhalt

Verfahrenssteuernde Bestimmungen und Schutzziele
Freistehend, Gebäudeklasse, mögliche Aufenthaltshöhe, Sonderbau, Nutzungseinheit

Materielle Brandschutzanforderungen (Auswahl)
Löschwasserbedarf, Brandschutzabstände, rettungsraten, Rettungswege, Rauchableitung

Wesentliche und nicht wesentliche Abweichungen, Umgang mit ErleichterungenEinstufung wesentlich/nicht wesentlich, Status von gutachterlichen Stellungnahmen, Zulässigkeit von Abweichungen, Umgang mit Erleichterungen, abweichende Tatbestände

Viel hilft viel – auch beim Brandschutz?

Dozent

Prof. Dr.-Ing. habil. Architekt Gerd Geburtig
Freischaffender Architekt und Inhaber der Planungsgruppe Geburtig, Architekten & Ingenieure, Weimar, Nachweisberechtigter für vorbeugenden Brandschutz, Mitglied im DIN-NA Brandschutzingenieurverfahren sowie Prüfingenieur für Brandschutz

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung