Sicherheitstreppenraum "light" – Erfahrungen und Praxishinweise Teil 2: Hamburger Modell

Seminar

Webcode: UDS303

Ziel
Teil 2: Hamburger Modell

Über Sicherheitstreppenräume in Wohngebäuden wird seit Jahren kritisch diskutiert. Bauordnungsrechtlich sind sie als Ersatz für den zweiten vertikalen Rettungsweg zulässig, die Muster-Bauordnung (MBO) § 33 lässt aber offen, wie ein Sicherheitstreppenraum ausgeführt sein muss, damit Feuer und Rauch nicht eindringen
können. Anhaltspunkte für die Planung bietet die Muster-Hochhausrichtlinie, die aufgrund der Geschoss- und Personenanzahl aber relativ hohe Anforderungen vorschreibt.

Für Wohngebäude haben Berlin und Hamburg eigene Ausführungsvorschriften über den Bau von Sicherheitstreppenräumen entwickelt, die sich in ihren Anforderungen gegenüber der Hochhausrichtlinie unterscheiden. Während das Hamburger Modell auf die technische Ausstattung des Sicherheitstreppenraums (Druckbelüftung) setzt, basiert das Berliner Modell auf einer rein baulichen Lösung.

Im Rahmen der Online-Seminarreihe werden beide Ausführungsvorschriften mit ihren Besonderheiten vorgestellt. Die Erfahrungen aus der Anwendungspraxis in den letzten Jahren werden anhand von Planungsbeispielen veranschaulicht.

Aus dem Inhalt
  • Regelungen Bauprüfdienst (BPD) 4/2016
  • Hintergründe der Anforderungen
  • Erfahrungen aus der Anwendung in der Praxis
  • Planungsbeispiele aus der Praxis
Dozent

Dipl.-Ing. Heike Hohmann
Leiterin Referat „Fachliche Steuerung der Hamburger Bauaufsicht“, Oberste Bauaufsicht Hamburg

Fabian Horch
Fachplaner technischer Brandschutz, Geschäftsführer FAHO GmbH, Kassel

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Technische Voraussetzungen:
– Computer oder Tablet mit stabiler Internetverbindung 
– gängiger Browser in aktueller Version (empfohlen Mozilla Firefox oder Google Chrome) 
– Mikrofon sowie Lautsprecher oder Kopfhörer 
– wünschenswert: Webcam