Resilienz als neues Schutzziel? Konsequenzen für Brandschutzkonzepte

Seminar

Webcode: UDS442

Ziel

Was bedeutet Resilienz für den Brandschutz? Reicht es aus, die klassischen Schutzziele des Bauordnungsrechtes zu erfüllen oder müssen Brandschutzkonzepte künftig weitergedacht werden? Welche Rolle spielen Redundanzen, Notstromversorgung, Ausfallsicherheit, Sabotageschutz oder Business-Continuity-Management? Und wie lassen sich Zielkonflikte zwischen klassischem Brandschutz und den Anforderungen an die Resilienz kritischer Einrichtungen lösen? 

Das Seminar zeigt, welche zusätzlichen Aspekte Brandschutzplaner bereits heute berücksichtigen sollten, welche Zielkonflikte zwischen Brandschutz und Betriebskontinuität entstehen können und wie sich Schutzkonzepte entwickeln lassen, die den Herausforderungen einer zunehmend vernetzten und störanfälligen Infrastruktur gerecht werden.

Das Seminar zeigt, welche Entwicklungen sich bereits heute abzeichnen, welche zusätzlichen Fragestellungen Planer berücksichtigen sollten und welche möglichen Anforderungen zukünftig an Gebäude mit erhöhtem Resilienzbedarf gestellt werden könnten.

Aus dem Inhalt

KRITIS, Resilienz und Brandschutz

  • Was sind Kritische Infrastrukturen?
  • KRITIS-Dachgesetz, NIS2, Resilienz-Strategien, 
  • Erweiterte Schutzziele bei KRITIS (Verfügbarkeit statt allein Schadensbegrenzung, Funktionsfähigkeit als zusätzliches Planungsziel)

Was bedeutet das für den Brandschutzplaner?

  • Kritische Funktionen identifizieren, Betrachtung von Ausfallfolgen
  • Schutzzielkonflikte (Räumung oder Betriebserhalt? Brandabschottung oder Anlagen-verfügbarkeit, Notstromversorgung und Brandrisiken)
  • Reichen heutige Sonderbauvorschriften aus?

Ansätze für resiliente Brandschutzkonzepte

  • Redundanz statt einfacher Sicherheit
  • Frühwarnung, Monitoring und Notfallorganisation
     
Dozent

Nico Stockmann
Sachverständiger für Brandschutz, verus advisory UG (haftungsbeschränkt), Berlin

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung