

Webcode: UDS439
Dieses Seminar ist Teil der Holzbauinitiative des Freistaats Sachsen mit der klimabewusstes Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz forciert werden soll. Zu ausgewählten Themen veranstaltet die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH gemeinsam mit EIPOS verschiedene Einzelseminare rund um den Holzbau.
Die Nachverdichtung durch Aufstockungen gewinnt im urbanen Raum zunehmend an Bedeutung. Holzbasierte Raummodule bieten hierfür effiziente und nachhaltige Lösungen – stellen Planende und Genehmigungsbehörden jedoch vor neue bauordnungsrechtliche Fragestellungen, insbesondere im Zusammenspiel von Bauwerks- und Produktanforderungen.
Mit der geplanten Ausweitung der DIN 1052‑11 auf vorgefertigte Raummodule und Massivholzbauweisen mit Bekleidungslagen rücken weitere Anforderungen an Herstellung, Dokumentation und Qualitätssicherung in den Fokus. Insbesondere die verpflichtende Ü‑Kennzeichnung führt zu neuen Anforderungen für Planung, Ausschreibung und Zertifizierung von Raummodule
Das Seminar beleuchtet die spezifischen Herausforderungen bei Aufstockungen in Wohn- und Hotelnutzungen und vermittelt praxisnah, wie die bauordnungsrechtlichen Vorgaben sicher umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt stehen die Schnittstellen zwischen Bauprodukt und Bauwerk, typische Nachweisführungen sowie die Auswirkungen der neuen Regelungen auf Genehmigungsprozesse.
Holzmodul-Aufstockungen im baurechtlichen Kontext
Technische Baubestimmungen und ihre Grenzen
Produktanforderungen und Ü‑Kennzeichnung nach DIN 1052‑11
Genehmigungspraxis und Best-Practise-Beispiele
Dipl.-Ing. Dina Pedrotti
Brandschutzsachverständige, hhpberlin – Ingenieure für Brandschutz GmbH, München
EIPOS-Teilnahmebescheinigung