Abweichungen in der sicherheitstechnischen Gebäudeausrüstung – Fokus Brandmelde- und Alarmierungsanlagen

Seminar

Webcode: UDS407

Ziel

Baurechtliche Abweichungen sind in der Regel projektspezifisch, bedingt durch besondere Rahmenbedingungen, abweichende Ausführungen oder die individuelle Nutzung eines Gebäudes. Im Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes können zahlreiche Abweichungstatbestände auftreten, oft sogar in Kombination. Das korrekte formale Vorgehen bei Abweichungen – vom Antrag bis zur Dokumentation – ist entscheidend. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, sich mit dem richtigen Verfahren und Lösungsansätzen vertraut zu machen.
Ziel des Seminars ist es, aktuelles Fachwissen zum Umgang mit baurechtlichen Abweichungen bei sicherheitstechnischen Anlagen zu vermitteln. Die Teilnehmer lernen, typische Abweichungen in diesem Bereich zu erkennen, den formalen Weg zur Genehmigung solcher Abweichungen korrekt einzuhalten und durch geeignete Kompensationsmaßnahmen die Gleichwertigkeit der Schutzzielerfüllung nachzuweisen. Anhand von Praxisbeispielen werden häufige Fehler aufgezeigt und Lösungswege diskutiert.

Aus dem Inhalt

Grundlagen und Verfahren

  • Einordnung und Unterscheidung von Regelwerken
  • Arten von Abweichungen

Häufige Abweichungen bei Brandmelde- und Alarmierungsanlagen

Erläuterung anhand von Praxisbeispielen

  • Planungsbedingte Abweichungen – Umgang mit TR TGA
  • Abweichungen in der Bauausführung (Bauprodukte)
  • Formale Lösungsmöglichkeiten

Hinweise und Empfehlungen für Planung und Ausführung

Dozent

Patrick Schröder, B.Sc.
Prüfsachverständiger für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen (Brandmeldeanlagen, Alarmierungsanlagen, Starkstromanlagen), Großenrade

 

 

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung